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AUKTION 58
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14 Datensätze

Altenkirch, Otto

Dreher, Richard

Hegenbarth, Josef

Jüchser, Hans

Kretzschmar, Bernhard

Kriegel, Willy

Kuehl, Gotthardt

Lange, Otto Paul

Müller, Heinrich Eduard

Querner, Curt

Richter, Adrian Ludwig

Rudolph, Wilhelm

Schrödel, Friedrich Reinhard

Ströher, Friedrich Karl




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Hans  Jüchser

1894 Chemnitz – 1977 Dresden

1908–14 Ausbildung zum Zeichenlehrer in Stollberg. 1919–23 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Arno Drescher und Georg Erler. Bis 1928 Studium an der Kunstakademie Dresden, Meisterschüler bei Otto Hettner und Ludwig von Hofmann. 1928–39 freischaffend in Dresden tätig, 1930–34 dort Mitglied der ASSO und der "Dresdner Sezession 1932", ab 1934 bei der "Gruppe der 7". Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Zeit der Gefangenschaft seit 1950 wieder freischaffend in Dresden tätig.

KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.
KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.
KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.

Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Öl auf Papier. Signiert "Jüchser" und datiert u.li. Verso auf der Einrahmungspappe o.Mi. ein Händler-Etikett "Johannes Wetzlich, Kunsthandlung Dresden". In einer schmalen, rot-silber gefassten Holzleiste gerahmt.

Provenienz: Privatbesitz, Dresden.

Die Bekanntschaft und daraus erwachsende Freundschaft zu dem Maler Otto Niemeyer-Hollstein, welchen Hans Jüchser erstmalig 1932 auf Hiddensee traf, führte dazu, dass Jüchser mit seiner Familie in den nachfolgenden Jahren einige Wochen im Sommer in Lüttenort auf Usedom verbrachte. Der Maler beschrieb diese Zeit später als "erfüllte Wochen voller Heiterkeit, Gelöstheit, Arbeit und Geselligkeit mit vielen Gleichgesinnten...". (Vgl.: Porstmann, G.; Karohl, L.: Hans Jüchser. Farbe als absolute Kraft. Dresden, 2010. S. 128.)
Diese beschriebene fröhliche Heiterkeit wohnt dem hier angebotenen Gemälde inne, das strahlende Gelb der Sonnenblume, das Azurblau des Himmels, das warme, sonnengebräunte Inkarnat der Kinder zeugen von der Hochstimmung des Künstlers, in welcher er beim Malen dieses Sommergartens gewesen sein muss.

Papier-Bildträger etwas wellig und gebräunt. Je ein Reißzwecklöchlein und -abdruck an den Ecken sowie an allen vier Rändern Mi. (aus dem Werkprozess). Pastositäten minimal gepresst. Kleiner dunkler Farbfleck in der Sonnenblume und minimales Alterskrakelee in gelber Pastosität der Sonnenblume Mi.

36,2 x 41,8 cm, Ra. 48,9 x 59,5 cm. 5.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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