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KatNr. 1278 Wandspiegel. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. 1. H. 20. Jh.
KatNr. 1278 Wandspiegel. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. 1. H. 20. Jh.

1278   Wandspiegel. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. 1. H. 20. Jh.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Messing, gegossen und montiert. Runde
Spiegelhalterung, mit einem bekrönenden, stilisierten Ornament als Halterung. Facettiertes Spiegelglas. Rückwand aus Sperrholz.
Entwurfsjahr: 1906, Entwurf Nr. M 163 (a).

Vgl. Nerdinger, W. (Hrsg.): Richard Riemerschmid - Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, S. 270, Nr. 267.

Patiniert. Spiegelglas mit Oxidationsspuren.

D. 59 cm. 360 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 650 €
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.
KatNr. 1284 Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.

1284   Barocker Dielenschrank. Mitteldeutsch. 18. Jh.

Eiche, dunkelbraun lackpoliert. Zweitüriger Korpus, eine Tür als Bedarfstür zu öffnen. Türblätter mit Bandlappen. Hochrechteckige, in geometrische Formen aufgegliederte Kassettenfelder mit profiliert abgesetzten und spitz auslaufenden Bastionsfüllungen. Zentral ein äquivalentes Dekor. Die Sockelzone mit zwei Schüben, mit je einer Querkassette, jeweils zwei Ringhandhaben. Die Seitenwangen mit je zwei einfachen, rechteckigen Rahmenfüllungen. Ausladendes, profiliertes Kranzgesims. Schauseitig drei Kugelfüße, verso Vierkantbeine.

Altersbedingte Nutzungsspuren mit kleineren Materialverlusten und Trocknungsrissen, Öffnung einer Rahmenfuge links. Beschläge ergänzt, Schlüssel, Schloss ergänzt. Eingerichte mit Zahnleisten und Böden ergänzt.

H. 202 cm, B. 210 cm, T. 70 cm. 1.700 €
KatNr. 1285 Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.
KatNr. 1285 Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.
KatNr. 1285 Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.
KatNr. 1285 Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.
KatNr. 1285 Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.

1285   Höfische Barockkommode. Dresden. Um 1730/1740.

Nussbaum und Pflaume, auf Nadelholz furniert, lackiert. Dreischübiger, querrechteckiger Korpus mit zweifach geschweifter Front über vier gedrückten Kugelfüßen. Die Platte leicht überkragend und mit abgerundeter Kante. Akzentuierung der Schübe durch rautenförmige Innenfelder mit gefladerter Textur sowie einfassenden Ahorn- und ebonisierten Bandintarsien. Die Deckplatte mit einem sehr lebendig gemaserten Innenfald mit einem zentralen Faltstern. Umrahmendes Band in Pflaume in gestreifter Textur, flankiert von Ahorn- und ebonisierten Fadenintarsien. Die Seitenwangen mit lebendig gemaserter Textur sowie nuanciert abgesetzten, breiten, verkröpften Bandintarsien in Pflaume, in gestreifter Textur. Die Schubladen mit jeweils zwei originalen Handhaben in verkröpfter Form, zentral mit einer berainischen Maske und beweglichen Griffen. Mittig je einem originalen Schlüsselschild. Originales Schnappschloss. Rückwand und Unterseite dunkel gebeizt.

Anhand vergleichbarer Möbel in sächsischen Schlössern wie Schloss Pillnitz, Schloss Moritzburg und Schloss Bärenstein lassen sich Handhaben sowie Schlüsselschilde der Kommode eindeutig nachweisen. "Aus der vergleichsweisen Betrachtung von Beschlägen an Dresdner Möbeln kann geschlußfolgert werden, daß in den ersten zwei Dritteln des Jahrhunderts ein Teil der Beschläge vermutlich in Serien aus verschiedenen Teilen und Größen hergestellt und zusammengesetzt wurde. [...] Für die Gestaltung des Möbelbeschlags in Dresden sind drei Einflußkreise bedeutsam gewesen: ornamentale Vorlagen, Beschläge aus England, Frankreich und anderen deutschen Ländern sowie zeitgenössische, plastisch-ornamentale Erzeugnisse in Dresden selbst. Im ersten Drittel des Jahrhunderts sind ohne Zweifel Ornamentstiche aus dem Berain-Marot-Decker-Oeuvre für die Beschläge mit bekrönten Masken und Bandwerk verarbeitet worden."
Zitat aus. Haase, Gisela: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts. Leipzig, 1983, S. 26. Vgl. auch Abb. 23, 24, KatNr. 31 sowie KatNr. 116, 122.

Provenienz: Sammlung Dr. Joachim Menzhausen, Dresden.

Restaurierter Zustand. Deckplatte mit Furnieraufwölbungen und Rissbildung durch Wasserschaden, der Faltstern mit Furnierfehlstellen. Korpus vereinzelt mit kleineren Furnierfehlstellen. Verso im Zargenbereich mit Materialverlust und deutlicheren Altersspuren. Zargenfüße durch gedrückte Kugelfüße ergänzt. Innenseiten der Schübe später mit Papier ausgekleidet. Beschläge mit minimalen Oxidationsspuren.

H. 74,5 cm, B. 82 cm, T. 52 cm. 1.200 €
Zuschlag 1.200 €
KatNr. 1286 Kleine Kommode. Deutsch. 2. H. 19. Jh.-Anfang 20. Jh.
KatNr. 1286 Kleine Kommode. Deutsch. 2. H. 19. Jh.-Anfang 20. Jh.

1286   Kleine Kommode. Deutsch. 2. H. 19. Jh.-Anfang 20. Jh.

Nadelholz, Ahorn, furniert und partiell rötlich lackpoliert. Querrechteckiger, zweischübiger Korpus mit überkragender Deckplatte über konischen Vierkantbeinen. Korpus und Schübe mit lebendig gemaserter Textur im Spiegelfurnier, die Schlüsselschilder hochrechteckig in gestreiftem Nussbaumfurnier. Schlüssel vorhanden.

Vereinzelt beginnende Furnierrissbildung, an den Seitenwangen mit durchgehendem Furnierriss. Ein Bein verso mit deutlicherem Materialverlust. Ein Schub in der Ecke u.li. mit Furnierergänzung. Fuß vorn re. gelockert.

H. 78,5 cm, B. 79 cm, T. 49 cm. 250 €
Zuschlag 220 €
KatNr. 1287 Kommode im Empire-Stil. Deutsch (?). Spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.
KatNr. 1287 Kommode im Empire-Stil. Deutsch (?). Spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

1287   Kommode im Empire-Stil. Deutsch (?). Spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

Nadelholz, Esche furniert, lackpoliert und teils ebonisiert. Querrechteckiger, dreischübiger Korpus über Vierkantbeinen. Etwas hervorkragende hervorkragende Deckplatte, die Seitenkanten mittels Säulenformen akzentuiert. Das Furnier mit gefladerter Textur. Die Schübe mittels querrechteckiger, ebonisierter Fadenintarsien in Kartuschenform akzentuiert, die Schlüsselschilder kreisförmig umrahmt, die äußeren schabloniert. Die Deckplatte ebenfalls mit rahmenden, ebonisierten Fadenintarsien, die äußeren schabloniert. Runde, geprägte und schwarz gefasste Schlüsselschilder.

Restaurierter Zustand. Füße verso ausgeleimt. Deckplatte verwölbt. Vereinzelt minimale Furnierergänzungen, u.a. Deckplatte hinten. Minimale Nutzungsspuren, die Farbe der Schlüsselschilder etwas berieben. Schlösser ersetzt. Ohne Schlüssel.

H. 84,5 cm, B. 105,5 cm, T. 54 cm. 300 €
Zuschlag 250 €
KatNr. 1288 Neorokoko-Kommode. Mitte 19. Jh.-2. H. 19. Jh.
KatNr. 1288 Neorokoko-Kommode. Mitte 19. Jh.-2. H. 19. Jh.
KatNr. 1288 Neorokoko-Kommode. Mitte 19. Jh.-2. H. 19. Jh.

1288   Neorokoko-Kommode. Mitte 19. Jh.-2. H. 19. Jh.

Nadelholz, Nussbaum furniert und lackpoliert, Gelbguss. Zweischübiger, hochrechteckiger Korpus mit zweifach geschweifter Front über einem markant geschwungenen Zargensockel und hohen, geschweiften Vierkantbeinen. Die Platte leicht überkragend und mit abgerundeter, schauseitig adäquat zu den Schüben geschweifter Kante. Korpus in einem gestreiften, teils gespiegelten sowie lebendig gefladerten Nussbaumfurnier, Akzentuierung der Schübe und Seitenwangen mittels breiter Bändern in gestreifter Textur. Die Schübe mit jeweils mittig mit floralem Schlüsselschild, Messingbeschläge an den Beinen sowie schauseitig an den Kanten und der Zarge.

Altersbedingte, oberflächliche Nutzungsspuren, vereinzelt minimale Furnierergänzungen und Restaurierungen. Die Deckplatte mit Furnierrissbildung, leichteren Druckspuren und minimalen Materialfehlstellen. Ein Fuß angeschäftet, Rückwand mit vertikalem Trockenriss. Beschläge ergänzt.

H. 79,5 cm, B. 55 cm, T. 39,5 cm. 800 €
KatNr. 1289 Wandschränkchen. Spätes 18. Jh./Anfang 19. Jh.
KatNr. 1289 Wandschränkchen. Spätes 18. Jh./Anfang 19. Jh.

1289   Wandschränkchen. Spätes 18. Jh./Anfang 19. Jh.

Nadelholz, farbig gefasst, Eisen, geschmiedet. Hochrechteckiger, eintüriger Korpus mit zwei Bandverbindungen und einem dreieckigen Schlüsselschild. Türinnenfeld und Seitenwangen mit einer hochrechteckigen Reserve mit einem Blütenrankendekor. Unterhalb der Tür zwei kleine Schübe mit diskusförmigen Knäufen. Verso mit geschmiedeter Aufhängung.

Schloss und Schließblech alt ausgebaut. Oberfläche mit partiellem Abrieb und Altersspuren. Sockelleiste, Knäufe ergänzt.

H. 74,5 cm, B. 47,5 cm, T. 24 cm. 300 €
Zuschlag 550 €
KatNr. 1290 Kleiner Vitrinenaufsatz. Frühes 19. Jh.
KatNr. 1290 Kleiner Vitrinenaufsatz. Frühes 19. Jh.

1290   Kleiner Vitrinenaufsatz. Frühes 19. Jh.

Nadelholz, Nussbaum furniert. Hochrechteckiger, eintüriger Korpus über Zargensockel und -füßchen, Dreiecksgiebel. das Furnier in gefladerter Textur. Die Innenseiten mit dem originalem, hellblauen Stoff (Seide?) bezogen. Kleines Messingschlüsselschild, Schlüssel vorhanden. Rückwand eingesteckt. Verso mit Aufhängevorrichtung.

Rückwand und Giebel verso durch Krafteinwirkung verzogen und unfachmännisch restauriert. Ein Fuß verso mit Furnierverlust. Oberfläche mit Druck- und Nutzungsspuren, vereinzelt Trockenrissbildung. Glas ergänzt.

H. 68,7 cm, B. 53,5 cm, T. 25,2 cm. 170 €
Zuschlag 140 €
KatNr. 1291 Vitrinenschrank. Um 1860/1870.
KatNr. 1291 Vitrinenschrank. Um 1860/1870.

1291   Vitrinenschrank. Um 1860/1870.

Nadelholz. Hochrechteckiger, zweitüriger Korpus, eine Tür als Bedarfstür zu öffnen. Profiliertes Gesims mit abgeflachtem Abschluss und einem kleinen Giebelschub. Die Sockelzone mit zwei Schüben über Zargenfüßen. Korpus innen dunkelbraun lasiert, mit zwei auf Zahnleisten verstellbaren Einlegeböden. Die Schlüsselschilder kreisförmig, kleine Knäufe.

Etwas druckspurig, Abriebspuren und vereinzelt Trocknungsrisse. Die Rückwand mit offenen Gängen inaktiven Wurmbefalls.

H. 180 cm, B. 103 cm, T. 35 cm. 850 €
KatNr. 1292 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.
KatNr. 1292 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.
KatNr. 1292 Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.

1292   Zierliche Vitrine im Louis XVI-Stil. Wohl um 1900.

Holz, mit Bolusgrundierung und goldfarbenem Überzug. Hochrechteckiger, vierseitig verglaster und eintüriger Korpus mit gefasten Kanten über zierlichen, kannelierten Beinen. Querrechteckige, allseitig kassettierte Sockelzone, schauseitig mit einem reliefierten, gekreuzten Fackeldekor. Die oberen Ecken der Tür gerundet, oberhalb sowie an den Seitenwangen weiterführend ein Kugelfries, ein Akanthusblattfries sowie ein abschließendes Hohlkehlenprofil. Der Giebel mit einer Schleifenbekrönung. Die Kanten der Schauseite mit Heftschnüren, oberhalb Blütenranken. Innenseitig unterer Boden sowie oberes Abschlussbrett mit Stoffbespannung. Ein Schlüssel vorhanden.

Oberfläche mit deutlicheren Nutzungsspuren. Schloss und Beschläge fehlend. Diverse Umbauten, u.a. Rückwand als Verglasung ersetzt. Zwei unfachmännische Aussparungen innenseitig an der Tür auf Höhe der Fachböden.

H. 174 cm, B. 70 cm, T. 38 cm. 240 €
Zuschlag 280 €
KatNr. 1293 Hoher Spiegel mit Berliner Leiste 2. H. 19. Jh.

1293   Hoher Spiegel mit Berliner Leiste 2. H. 19. Jh.

Holz, Grundierung, versilbert und mit einem goldfarbenen Überzug. Karniesprofil mit geradem Abschluss. Ecken auf Gehrung geschnitten, Rahmen mit Schwalbenschwanz-Einschubleiste. Rückwand aufgenagelt. Silberspiegelglas.
Oberfläche mit Rissbildung, teils Fehlstellen. Spiegelglas mit Oxidationsspuren.

Ra. 157 x 28,5 cm. 220 €
Zuschlag 180 €
KatNr. 1294 Barockstuhl. Sächsisch. 18. Jh.

1294   Barockstuhl. Sächsisch. 18. Jh.

Eiche, geschnitzt, gedrechselt und dunkelbraun gebeizt. Gedrechselte Vorderbeine über profilierten, rosettenförmigen Füßen, mittels profiliert gedrechselter Längs- und Querverstrebungen mit den hinteren, geraden Beinen verbunden. Diese in die hohe, gepolsterte Rückenlehne übergehend, das Gestell mit einem geschnitzten, profilierten Floraldekor sowie ein - adäquat zum schauseitigen Gestellbrett - bekrönenden Muscheldekor. Trapezförmige Sitzfläche, Rosshaarpolsterung mit Gurtung.

Ein vergleichbarer Stuhltypus befindet sich im Jagdzimmer Moritzburg.

Gestell insgesamt etwas instabil, Zargendreiecke teils ergänzt, zwei fehlend. Ein Bein verso angeschäftet, die Vorderfüße wohl alt ergänzt. Altersbedingte, oberflächliche Nutzungsspuren, Spuren von inaktivem Schädlingsbefall. Stoffbezug und Polsterung erneuert.

H. 118,3 cm, B. 48 cm, T. 48 cm, Sitzhöhe H. 55 cm. 180 €
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.
KatNr. 1295 Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.

1295   Vier Barockstühle. Flämisch. Wohl 18. Jh.

Laubholz, partiell furniert, gefärbt, geschwärzt sowie lackpoliert (zwei Stühle schellackpoliert). Die Stühle mit s-förmig geschwungenen Vorderbeinen, in Hufen endend und mittels Stegverbindungen in die hinteren, gebogten Vierkantbeine übergehend. Hohe, durchbrochen gearbeitete und geschweifte Lehne; die vertikale Mittelzunge balusterförmig geschweift und in Voluten abschließend. Schauseitig geschweifte Zargenrahmung. Lehnen und Zargenrahmungen mit reicher Marketerie mit Blattwerk, Blüten, Maskarons sowie je einer Vase mit Blüten und Vogel auf den Mittelzungen. In den Rahmen eingelegte Sprungfederpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Restaurierter Zustand. Lackierung dreier Stühle erneuert. Ein Stuhl ohne Zargenbrett. Polsterung erneuert und erhöht. Oberflächliche Nutzungsspuren, partiell etwas Furnierverlust. Partiell Schwundrissbildung, überwiegend an den Fugen. Alle Mittelzungen im oberen Bereich mit Rissen. Spuren inaktiven Schädlingsbefalls. Beine teils mit etwas Materialverlust. Ein Stuhl mit leicht abweichender Form der Hinterbeine.

H. 106,5 cm, Sitzhöhe ca. 52 cm, Sitztiefe 38 cm. 750 €
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1296 Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.

1296   Prunkkonsole einer Pendule im Boullestil. Frankreich. Wohl Mitte 19. Jh.

Holz, schwarz gefasst. Schauseitig mit Schildpatt verkleidet und Messingmarketerie sowie Bronze mit goldfarbenem Überzug. Dreiseitig prismatisch und geschweift geformter Korpus, flächig mit einem, in Schildpatt eingelegten, ornamental floralen Messingdekor mit Gravuren. Die horizontalen Kanten mit plastisch ausgeformten weiblichen Masken, die vertikalen Kanten jeweils mit Kyma, der Abschluss mit einem reliefierten Volutendekor und einem stilisierten Zapfen. Verso mit Aufhängung.

Korpus mit Fugenbildung. Schildpatt mit Rissbildung und mit partiellem Materialverlust, teilweise mit unfachmännischen Ergänzungen. Die Marketerie teils etwas aufgebogen und mit Fehlstellen, die Nägelchen aus Restaurierungen teils gelöst.

H. 39 cm, B. 50 cm, T. 25,2 cm. 2.200 €
KatNr. 1297 Biedermeier-Salonsofa. Wohl Süddeutsch. Um 1825/1830.

1297   Biedermeier-Salonsofa. Wohl Süddeutsch. Um 1825/1830.

Nadelholz, Kirschbaum furniert, partiell ebonisiert. Lyrenförmiger Gestellrahmen über Volutenfüßen. Die Armlehnen volutenförmig ausschwingend, leicht geschwungene Rückenlehne. Das Furnier der Rückenlehne mit einer Pyramidentextur, das Furnier von Armlehnen, Zarge und Füßen gestreift. Polsterung mit Rosshaarfüllung, die Sitzfläche zusätzlich mit Sprungfederpolsterung.

Wohl Mariage. Rückenlehne verso zusätzlich fixiert, Polsterung ehemals erneuert. Minimale Materialfehlstelle (Teil vorhanden) und leichte Nutzungsspuren.

H. 100,5 cm, B. 180 cm, T. 64,5 cm. 350 €
Zuschlag 300 €
KatNr. 1298 Biedermeier-Armlehnstuhl. Frühes 19. Jh.

1298   Biedermeier-Armlehnstuhl. Frühes 19. Jh.

Kirschbaum, lackpoliert. Trapezförmige Sitzfläche über leicht geschwungenen Vierkantbeinen. Die hinteren Beine konkav in die Rückenlehne einschwingend. Der Mittelsteg der Lehne rautenförmig einschwingend und von Rundstreben flankiert, schräg gestelltes Schulterbrett mit Spiegelfurnier. Die Armlehnen mit einem schneckenförmig gerollten Abschluss. Rosshaarpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Restauriert. Vereinzelt Trocknungsfugen, das Furnier am Schulterbrett mit minimaler Rissbildung. Vorderbeine schauseitig angeschäftet. Ebenda mit Spuren von inaktivem Wurmbefall.

H. 87,5 cm, B. 58 cm, T. 50 cm, Sitzhöhe H. 49 cm. 250 €
Zuschlag 500 €
KatNr. 1299 Biedermeier-Salonstuhl. Um 1835.

1299   Biedermeier-Salonstuhl. Um 1835.

Kirschbaum, lackpoliert. Trapezförmige Sitzfläche über geschwungenen Vierkantbeinen. Leicht auswärts gewölbtes Schulterbrett. Geschwungener Mittelsteg mit zentraler, intarsierter Rosette. Sprungfederpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.

Restaurierter Zustand, ein Lehnenansatz im Bereich der Sitzfläche mit restaurierter Fehlstelle. Beine mit deutlicheren Nutzungsspuren.

H. 86,3 cm, B. 45,5 cm, T. 40 cm, Sitzhöhe H. 53 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1300

1300   "Hellerauer Stuhl" ("De-We-Stuhl") Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. 1. H. 20. Jh.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Eiche, dunkel gebeizt und Schichtholz, verleimt. Leicht geschwungene Vierkantbeine, die Hinterbeine in das geschwungene Schulterbrett übergehend. Sitzfläche mit Polsterung und Gurtung. Ungemarkt.
Entwurfsjahr: 1919, Entwurf Nr. 420.1.

Vgl. Nerdinger, W. (Hrsg.): Richard Riemerschmid - Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, S. 255, Nr. 227.

Oberfläche mit Nutzungsspuren, die Beine etwas deutlicher. Sitzfläche durch eine Polsterung ergänzt.

H. 84,5 cm, B. 41 cm, T. 42 cm, Sitzhöhe H. 47,5 cm. 170 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 380 €
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