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KatNr. 100100 Heinrich Eduard Müller, Rast am großen Stein (Gegend bei Dalmatien). 1847.

Heinrich Eduard Müller, Rast am großen Stein (Gegend bei Dalmatien). 1847.

Heinrich Eduard Müller 1823 Poltawa – 1853 Dresden

Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. Ligiert monogrammiert "HM" u.re. Verso von fremder Hand in Blei orts- und künstlerbezeichnet. An den o. Ecken im Passepartout montiert, dort nochmals bezeichnet.

Finger- und etwas knickspurig, leicht angeschmutzt, mit vereinzelten Flecken. Vereinzelte kleine oberflächliche Bereibungen. Verso punktuelle Papierrückstände am Rand.

15,8 x 22,5 cm, Psp. 40 x 53,5 cm. 750 €
KatNr. 100101 Adrian Ludwig Richter
KatNr. 100101 Adrian Ludwig Richter

Adrian Ludwig Richter "Gegend bei Tux". 1823.

Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda

Bleistiftzeichnung auf feinem, bläulichen Papier mit seitlichen Umschlagflügeln. Unsigniert. Unterhalb der Darstellung ausführlich von Künstlerhand (?) bezeichnet "Gegend bei Tux - auf den Alpen in der Nähe der Gletscher". Verso in brauner Tinte adressiert an Augusta Freudenberg sowie mit Resten des Siegels von A. L. Richter. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort ausführlich von fremder Hand in Blei bezeichnet, u.a. mit dem Nachlass-Verweis "Helene Kretzschmar, geb. Richter".

Den Brief mit inneliegender Zeichnung adressierte A. L. Richter an seine Verlobte Augusta Freudenberg Mitte August des Jahres 1823 auf der Reise nach Rom. Diese führte den Künstler durch die österreichischen Alpen. Vgl.: Ludwig Richter, Lebenserinnerungen eines deutschen Malers. Frankfurt/Main 1895. Zwölftes Kapitel. S. 116.

Stockfleckig, die Umschlagflügel gebräunt. Ränder ungerade und mit winzigen Einrissen. Verso leichte Tintenabdrücke.

Darst. 12,3 x 12 cm, Bl. 20,3 x 25 cm, Psp. 39,7 x 29,8 cm. 1.500 €
KatNr. 200100 Otto Altenkirch
KatNr. 200100 Otto Altenkirch
KatNr. 200100 Otto Altenkirch

Otto Altenkirch "Reinsberger Lindenallee (Herbst)". 1931.

Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn

Öl auf Leinwand. Signiert "Otto Altenkirch" und datiert u.li. Verso auf der oberen Keilrahmenleiste in schwarzer Farbe betitelt, nochmals signiert "Otto Altenkirch" und ortsbezeichnet "Dresden". Auf der unteren Keilrahmenleiste li. auf einem Etikett typografisch nummeriert "372". In einer bronzefarbenen, profilierten Holzleiste mit ornamental verzierten Ecken gerahmt. Verso auf oberer Rahmenleiste re. auf einem alten Papieretikett handschriftlich nummeriert "356".
WVZ Petrasch 1931-37-S.

Provenienz: Sächsische Privatsammlung, erworben von der Witwe des Künstlers Anna Altenkirch.

Leinwand etwas wellig, mit leichten, unscheinbaren Deformationen auf gesamter Bildfläche. Malschicht im Falzbereich minimal berieben. Vereinzelt punktförmige, bräunliche Fleckchen auf der Oberfläche. Unscheinbares, alterungsbedingtes Krakelee. In den Bäumen Mi. mehrere kleine Stellen mit hochstehenden, gelockerten Schollen und Fehlstellen in oberer Malschicht.

87,2 x 103 cm, Ra. 99 x 114,2 cm. 8.500 €
KatNr. 200101 Richard Dreher, Am Strand von Forte dei Marmi in der Toskana (?). 1909.

Richard Dreher, Am Strand von Forte dei Marmi in der Toskana (?). 1909.

Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 Dresden

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der Leinwand Mi. mit dem Nachlass-Etikett, darauf nummeriert "Bild.Nr. 028", in Kugelschreiber datiert sowie authorisiert durch den Sohn des Künstlers Christoph Dreher. Auf dem Keilrahmen o.Mi. in Farbstift nummeriert "339" und bemaßt. In einer weiß gefassten Holzleiste gerahmt. Auf dem Rahmen verso o.Mi. ein Papieretikett, darauf nummeriert "28".

Vgl. dazu drei weitere Gemälde mit selben Motiv: Werkliste Agnes Dreher 28; 29; 33 (Stiftung Richard Dreher).

Nach Jahren intensiver künstlerischer Auseinandersetzung erhielt Richard Dreher 1908 den Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbunds, der es ihm ermöglichte, sich im darauf folgenden Jahr in Italien in voller Konzentration seinem Kunstschaffen zu widmen. Aus dieser fruchtbaren Zeit von 1909-10, zunächst in Florenz und anschließend an der Mittelmeerküste in Forte dei Marmi, stammt das vorliegende Gemälde, das unter dem Eindruck der weiten toskanischen Landschaft und südlichem Licht entstand.
In leuchtendem Kolorit schildert Dreher eine Strandszene vor einer pittoresken Bergkulisse.
Deutlich wird in diesem Bild die Auseinandersetzung des Künstlers mit der italienischen Frührenaissance, die er während seines Aufenthalts in der Toskana an Originalen studieren konnte.
Mit meisterlicher Klarheit und durch Vereinfachung der Formen erfasste Dreher sein Motiv in breiten, präzise gesetzten Pinselzügen. Die Modernität dieses Werks zeigt sich im Grad der Abstraktion und im freien Umgang mit der Farbe, die hier als wichtigstes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel fungiert.

Leichter Malschicht-Abrieb im Falzbereich. Wenige kleine Retuschen im Himmel. Eine sehr unscheinbare, lange, diagonale Druckspur Mi. und eine weitere, längliche mit leichter Deformation der Leinwand u.Mi. Braune Bindemittel-Laufspuren am li. Rand im Falzbereich.

60,4 x 83,5 cm, Ra. 70,2 x 91,8 cm. 6.000 €
KatNr. 200102 Josef Hegenbarth
KatNr. 200102 Josef Hegenbarth
KatNr. 200102 Josef Hegenbarth

Josef Hegenbarth "Enten". Um 1938.

Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz

Öltempera auf Malpappe. Signiert o.re. "Jos Hegenbarth". Verso o.re. mit einem Klebeetikett versehen, darauf in Blei nummeriert "Inv. Nr. 384". In einer vergoldeten Hohlkehlleiste mit Blattspitzenkarnies als Sichtleiste gerahmt.
WVZ Zesch A V 557.

Bildträger leicht konvex gewölbt. Pastositäten gepresst, teils mit Abrieb. Ecke u.re. und o.re. leicht bestoßen und mit kleinen Malschicht-Fehlstellen sowie geringfügige Lockerung o.re. Vereinzelt weitere kleine Malschicht-Verluste im Randbereich. Verso atelierspurig. Rahmen leicht berieben und mit sehr kleinen Fehlstellen der Fassung, Gehrungen leicht geöffnet.

32,5 x 43,4 cm, Ra. 45,6 x 55,1 cm. 6.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.
KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.
KatNr. 200103 Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.

Hans Jüchser, Zwei Kinder im sommerlichen Garten (Usedom?). 1935.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Öl auf Papier. Signiert "Jüchser" und datiert u.li. Verso auf der Einrahmungspappe o.Mi. ein Händler-Etikett "Johannes Wetzlich, Kunsthandlung Dresden". In einer schmalen, rot-silber gefassten Holzleiste gerahmt.

Provenienz: Privatbesitz, Dresden.

Die Bekanntschaft und daraus erwachsende Freundschaft zu dem Maler Otto Niemeyer-Hollstein, welchen Hans Jüchser erstmalig 1932 auf Hiddensee traf, führte dazu, dass Jüchser mit seiner Familie in den nachfolgenden Jahren einige Wochen im Sommer in Lüttenort auf Usedom verbrachte. Der Maler beschrieb diese Zeit später als "erfüllte Wochen voller Heiterkeit, Gelöstheit, Arbeit und Geselligkeit mit vielen Gleichgesinnten...". (Vgl.: Porstmann, G.; Karohl, L.: Hans Jüchser. Farbe als absolute Kraft. Dresden, 2010. S. 128.)
Diese beschriebene fröhliche Heiterkeit wohnt dem hier angebotenen Gemälde inne, das strahlende Gelb der Sonnenblume, das Azurblau des Himmels, das warme, sonnengebräunte Inkarnat der Kinder zeugen von der Hochstimmung des Künstlers, in welcher er beim Malen dieses Sommergartens gewesen sein muss.

Papier-Bildträger etwas wellig und gebräunt. Je ein Reißzwecklöchlein und -abdruck an den Ecken sowie an allen vier Rändern Mi. (aus dem Werkprozess). Pastositäten minimal gepresst. Kleiner dunkler Farbfleck in der Sonnenblume und minimales Alterskrakelee in gelber Pastosität der Sonnenblume Mi.

36,2 x 41,8 cm, Ra. 48,9 x 59,5 cm. 5.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200104 Bernhard Kretzschmar, Ostseestrand bei Ahrenshoop. Wohl 1960er Jahre.

Bernhard Kretzschmar, Ostseestrand bei Ahrenshoop. Wohl 1960er Jahre.

Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden

Öl auf Karton, vollflächig auf Hartfaser kaschiert. Unsigniert.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Peter Stilijanov.

Reißzwecklöchlein an den Ecken, u.li. mit kleiner, unscheinbarer Auffaserung des Kartons. Vier winzige punktförmige Druckstellen am unteren Rand Mi. Kleiner Kratzer mit heller Farbspur im Himmel re.Mi. Pastoser Farbfleck am oberen Rand re. Partielle Ablösung des Kartons von der Hartfaser im Randbereich, insbes. an Ecke u.li. sowie vereinzelt Spuren von Wachs im Randbereich.

36,7 x 49,6 cm, Hartfaser 37,3 x 50,5 cm. 4.800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200105 Willy Kriegel, Wiesenstück mit Löwenzahn. Wohl 1930er/1940er Jahre.
KatNr. 200105 Willy Kriegel, Wiesenstück mit Löwenzahn. Wohl 1930er/1940er Jahre.
KatNr. 200105 Willy Kriegel, Wiesenstück mit Löwenzahn. Wohl 1930er/1940er Jahre.

Willy Kriegel, Wiesenstück mit Löwenzahn. Wohl 1930er/1940er Jahre.

Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg

Öl und Tempera auf Leinwand, auf Sperrholzplatte kaschiert. Monogrammiert "K" u.li. Verso mit vollflächigem, weißen Anstrich. In einer breiten, profilierten Holzleiste mit goldfarbenem Einleger als Sichtleiste gerahmt.

Malschicht im Falzbereich leicht berieben. Mehrere kleine, unscheinbare Druckstellen in der Malschicht, eine längliche, etwas größere (1,5 cm) u.li. Vereinzelte, sehr kleine Retuschen.

72,6 x 89,8 cm, Ra. 91,3 x 111,5 cm. 7.000 - 8.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200106 Gotthardt Kuehl

Gotthardt Kuehl "Brühlsche Terrasse mit Hofkirche". Um 1910.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Öl über Blei und schwarzer Kreide auf Malpappe im Oval. In Blei signiert "G. Kuehl" u.li. Im originalen ovalen, goldfarbenen Stuckrahmen. Verso mit dem Papieretikett "Emil Richter Hof-Kunsthändler Sr. Majestät des Königs".
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch WVZ Neidhardt 651 (Hauptgemälde) und 652 (weitere Vorarbeit).

Im Jahr 1908 beauftragte der Dresdner Stadtrat Gotthardt Kuehl mit der Ausführung von elf Landschaftsgemälden für den Sitzungssaal der Stadtverordneten im Neuen Rathaus. Die Serie umfasste Ansichten der Alt- und Neustadt, sowie der historischen Dorfkerne Kaditz und Leubnitz-Neuostra.
Neben der hier angebotenen Vorabeit in Öl ist noch ein Exemplar für das Sujet "Brühlsche Terrasse mit Hofkirche" in Gouache und Farbkreiden auf Pappe bekannt, diese befindet sich in der Sammlung der Gemäldegalerie Neue Meister, Dresden.
Als besonderes Charakteristikum prägt das ovale Format die Serie, welches im Genre der Landschaftsgemälde eine außergewöhnliche Bildgrenze zieht.
Vgl. Gerkens, G.; Zimmermann, H.: Gotthardt Kuehl. 1850-1915. Leipzig, 1993. S. 154f.

Malschicht im o.li. sowie u. Bildbereich mit kleinen Stockfleckchen. Winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Unscheinbare, punktförmige Druckstelle im Himmel o.Mi. Senkrechte, längliche Laufspur eines Bindemittels in der u. Bildhälfte Mi. Umlaufend an den Rändern partiell leichte Abdrücke des Rahmenfalzes. Rahmen mit Lockerung im Stuck.

Oval H. max. 84,8 x 66,4 cm, Ra. 97 x 75,3 cm. 16.000 - 18.000 €
KatNr. 200107 Curt Querner
KatNr. 200107 Curt Querner
KatNr. 200107 Curt Querner

Curt Querner "Jutta" (Portrait Jutta Manthey ?). Wohl frühe 1970er Jahre.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Öl auf Hartfaser. Unsigniert. Verso mit vollflächigem weißen Anstrich, in Blei vom Künstler betitelt "Jutta" und bemaßt o.Mi. Mit Annotationen in Faserstift von Johannes Kühl "[...] Gemälde von Curt Querner unmittelbar aus seinem Atelier von seiner Witwe Regina Querner übernommen / bestätigt Hans Kühl / Kunstausstellung Kühl Dresden" und mit dem Galerie-Stempel re.Mi. versehen. Im profilierten, schwarz- und goldfarben gefassten Künstlerrahmen.
Nicht im WVZ Dittrich.

Verso atelierspurig. Ecke u.re. aufgefasert und mit kleinem Farbverlust. Weitere geringe Randläsionen.

35,2 x 27,7 cm, Ra. 43,3 x 36,2 cm. 4.800 - 6.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 200108 Friedrich Karl Ströher, Bildnis eines Knaben. 1916.

Friedrich Karl Ströher, Bildnis eines Knaben. 1916.

Friedrich Karl Ströher 1876 Irmenach/Hunsrück – 1925 ebenda

Öl auf Leinwand. Signiert "Ströher" und datiert u.Mi.

Bildträger doubliert. Malschicht mit leichter Krakeleebildung, punktuelle kleine Retuschen. Firnis und Keilrahmen erneuert.

46 x 39,5 cm. 3.000 €
KatNr. 300100 Otto Paul Lange

Otto Paul Lange "Paar in sitzender Umarmung". 1919/1920.

Otto Paul Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda

Kaltnadelradierung auf leichtem Karton. In der Platte monogrammiert "OL" u.li. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Ottolange" re. sowie bezeichnet "Selbstdruck" li. Aus der Mappe "Dresdner Sezession. Gruppe1919", anlässlich der 3. Ausstellung der "Dresdner Sezession. Gruppe 1919" in der Galerie Arnold, Dresden, 1920. Im Passepartout montiert.
WVZ Schönjahn R 86; nicht mehr im WVZ Boettger.

"Dieser gratige Druck zeigt ein exotisch wirkendes Liebespaar, dessen Darstellung von afrikanischen Skulpturen inspiriert ist. In einem mit knappen Linien angedeuteten Raum kauert das Paar, das Lange, von wenigen Schattierungen und Binnenzeichnungen im Gesicht abgesehen, nur als reine Kontur wiedergibt. Die beiden Liebenden sind so eng umschlungen, dass ihre Köpfe zu einem gemeinsamen Haupt in Herzform zu verschmelzen scheinen. Die Gleichzeitigkeit der Profil- und vermeintlichen Frontalansicht erinnern an Picassos analytischen Kubismus. Sujet und Art der Darstellung legen nahe, dass diese Radierung im Zusammenhang mit Otto Langes Illustrationen zu Laurids Bruuns exotischem Roman "Van Zantens glückliche Zeit" entstanden ist." (Zitiert nach: Schönjahn, Claudia: Monumentale Graphik! Otto Lange (1879-1944). Leben und Werk. Werkverzeichnis seiner Druckgraphik. Petersberg, 2014. S. 236.).

Im u. Bereich leicht fingerspurig, wohl aus dem Druckprozess stammend. Zwei kleine gelbliche Fleckchen u.Mi.

Pl. 38,5 x 32,7 cm, Bl. 58 x 48,7 cm, Psp. 75 x 50 cm. 3.000 €
KatNr. 300102 Wilhelm Rudolph

Wilhelm Rudolph "Kopf eines Erzgebirglers". Mitte 1920er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf kräftigem Bütten. Im Stock monogrammiert "W.R." u.re. In Blei unterhalb der Darstellung in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.

Abgebildet in: Wilhelm Rudolph "Gemälde, Zeichnungen, Holzschnitte"
Staatliche Museen zu Berlin, National Galerie, 24.02.-17.04, 1977, Nr. 42.

Provenienz: Nachlass Hans Schreiber, Schüler Wilhelm Rudolphs.

Leicht gebräunt. Rändern knickspurig und leicht angeschmutzt. Einriß (ca. 1,1 cm) u.mittig.

St. 59,5 x 49 cm, Bl. 72,6 x 53 cm. 3.000 €
KatNr. 300103 Wilhelm Rudolph

Wilhelm Rudolph "Vögel". 1920.

Wilhelm Rudolph 1889 Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf dünnem Japanpapier. In Blei unterhalb der Darstellung re. in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" sowie bezeichnet "Handdruck" li.

Vgl. Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr.15, S. 40.

Provenienz: Nachlass Hans Schreiber, Schüler Wilhelm Rudolphs.

Leicht stockfleckig.

Stk. 19,5 x 30 cm, Bl. 26,2 x 37 cm, Unters. 40,1 x 29,7 cm. 1.200 €
KatNr. 500100 Paar klassizistische Leuchter. Wohl Friedrich Reinhard Schrödel, Dresden. 1768.

Paar klassizistische Leuchter. Wohl Friedrich Reinhard Schrödel, Dresden. 1768.

Friedrich Reinhard Schrödel 1728 – 1796

12-lötiges Silber. Einflammig. Zylindrischer, kannelierter, von Perlstabdekor flankierter Schaft, der Ansatz mit einem Godrondekor über einer Einschnürung. Gewölbt gearbeiteten Rundstand mit Perlstab-, Akanthusfries- und Zungenfriesdekor. Gesteckte, kegelstumpfförmige Tülle mit Blattfries. Am Standring jeweils mit dem gestempelten Beschauzeichen, dem Jahresstempel "T" sowie dem Meisterzeichen "FRS" im Rechteck.

Zaponiert. Ein Standring deutlicher gedellt, Stand etwas uneben. Vereinzelt feine Kratzspuren. An den Tüllen minimale Materialunebenheiten aus der Herstellung. Eine Tülle fest sitzend.

H. 24,7 cm, Gew. 650 g. 2.400 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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